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Achtung: Viele Energieausweise laufen 2017 ab!

Mit der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) sind in Deutschland erstmalig Energieausweise für bestehende Gebäude eingeführt worden. Viele verlieren nach Ablauf von 10 Jahren ihre Gültigkeit. Immobilienbesitzer sollten wissen, dass mit der Neubeantragung auch die Regeln verschärft haben. Bereits seit Januar 2003 gilt die EU-Richtlinie zur „Gesamteffizienz von Gebäuden“. Hierbei zählt die Einführung von Energieausweisen für Gebäude zu den wichtigsten Punkten.

 

Was ist ein Energieausweis?

Ein Energieausweis informiert über den energetischen Zustand einer Immobilie und zeigt Energieeinsparpotenziale auf. Ziel des Energieausweises ist es, Mietern oder Käufern eine leicht verständliche Information zum Energieverbrauch eines Objektes zu geben und eine energetische Vergleichbarkeit von Gebäuden herzustellen. Gebäude mit schlechten Energiekennwerten sollen den Gebäudeeigentümer zu energetisch wirksamen Modernisierungen motivieren. Generell unterscheidet man hier zwischen zwei Arten, dem verbrauchsorientierten und dem bedarfsorientierten Energieausweis.

Wozu brauche ich einen Energieausweis?

Verwalter und Vermieter sind verpflichtet, Käufern und Mietern Auskunft über die energetische Qualität eines Gebäudes zu geben. Wer also ein Gebäude vermieten oder verkaufen möchte, muss bereits in der Immobilienanzeige Angaben zu energetischen Kennwerten machen und die wichtigsten Informationen aus dem Energieausweis nennen. Darüber hinaus muss ein Eigentümer dem Interessenten den Ausweis spätestens beim Besichtigungstermin unaufgefordert vorzeigen und nach Abschluss des Vertrages (zumindest als Kopie) übergeben.


Seit dem 01. Mai 2015 werden fehlende Angaben zur energetischen Qualität von Immobilien in kommerziellen Anzeigen als Ordnungswidrigkeit geahndet. Bußgelder von bis zu 15.000 Euro sind möglich.

Wie lange gelten Energieausweise?

Grundsätzlich verlieren alte Energieausweise, die vor dem 01.05.2014 erstellt wurden, ihre Gültigkeit nicht - müssen aber nach Ablauf der zehnjährigen Gültigkeitsfrist ersetzt werden. Eine Verlängerung ist nicht möglich. Größere Umbauten oder Modernisierungsmaßnahmen erfordern ebenfalls eine Erneuerung. Mit dem Inkrafttreten der EnEV 2009 und der anschließenden Verabschiedung der EnEV 2014 bzw. der EnEV 2016 haben sich die Regeln allerdings noch einmal verschärft haben.

Bedarfsorientierter oder verbrauchsorientierter Energieausweis?

Bedarfsausweise beruhen auf Informationen, die der technischen Analyse eines Gebäudes entstammen. Verbrauchsausweise gründen wiederum auf Informationen zum Energieverbrauch der Bewohner. Sie beziehen zur Berechnung den Heizenergiebedarf der letzten drei Jahre für die Warmwasser- und Wärmeerzeugung (beispielsweise Gas, Öl, Fernwärme oder Strom) mit ein. Allerdings ermöglicht nur ein Bedarfsausweis den objektiven Vergleich der energetischen Eigenschaften von Gebäuden, da die Ausstellung anhand von nutzerunabhängigen Daten erfolgt.

 

Weil der Aufwand für einen Bedarfsausweis höher ist, müssen Eigentümer dafür mehr bezahlen. Aber diese Investition lohnt sich, da ein Nachmieter oder Käufer in der Regel nicht weiß, wie das Heizverhalten der vorherigen Eigentümer zu bewerten ist.

 

 

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»weitere Informationen und Kontaktaufnahme«

 

Tipp: HABEN Sie Ihr Gebäude in den zurückliegenden drei Jahren energetisch saniert? Dann empfehlen wir Ihnen, sofort einen neuen Energieausweis zu beauftragen. Denn mit besseren Energiekennwerten können Sie Ihr Gebäude im Zweifel besser vermieten oder verkaufen.

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