Nähe, Wärme, Vertrauen

Für die Planung, den Bau und Berechnung einer effizienten Photovoltaik-Anlage müssen einige Begebenheiten beachtet werden.

Jahresverbrauch:

  • Desto größer Ihr Jahresverbrauch an Strom, desto größer ist auch das Einsparpotenzial mit selbst erzeugten Solarstrom. Ihren Jahresverbrauch finden Sie auf der letzten Jahresverbrauchsabrechnung Ihres Energieversorgers. Falls Sie bereits Kunde bei uns sind, können wir Ihnen diese Information ebenfalls zur Verfügung stellen.

 

Verschattung:

  • Da die Module in Strings, also in Reihe geschalten sind, sollte eine Verschattung vermieden werden, auch wenn der Schatten nur ein einzelnes Modul betrifft, vermindert er doch die Gesamtleistung der anderen Module. Typische Schattenwerfer sind zum Beispiel: Bäume, Schornsteine, Dächer anderer Gebäude und Masten. Besonders zu beachten ist auch die Jahreszeit. Im Sommer kann das Dach komplett schattenfrei sein, aber im Winter, wenn die Sonne wesentlich tiefer steht, kann doch ein deutlicher Schattengang zu verzeichnen sein.

 

Dacheindeckung:

  • Die Dacheindeckung ist entscheidend für die Kostenbemessung einer Solaranlage. Bei einfachen Bitumenbahnen ist ein Aufbringen des Gestell-Systems keine Hürde, aber bei Schieferdächern wird zumeist ein Dachdecker benötigt, der das Dach erst großflächig abdecken muss. Dachziegel sind deshalb unproblematisch, weil hier nur die betroffenen Stellen kurzweilig abgedeckt werden müssen, was meist durch ein einfaches „hochschieben“ der Ziegel von statten geht. Besonders kostenintensiv sind PREFA-Dächer. Bei der Montage auf einen PREFA-Dach werden die speziell von PREFA vorgegebenen Dachhaken benötigt, welche meist relativ kostspielig sind. Diesen Problematik klärt sich dann bei einen vor Ort Gespräch mit unseren Experten und bei der Planung von unseren Ingenieuren.

 

Traglast:

  • Da wir uns im Erzgebirge befinden, müssen wir natürlich auch Schnee und Windlasten mit beachten. Die meisten Dächer in dieser Montanregion sind zwar äußerst stabil gebaut, trotzdem muss beachtet werden, dass jedes Modul ca. 20 kg wiegt. Bei größeren Anlagen mit Gestell-System ist man schnell bei mehreren hundert Kilogramm. In unserer Planung wird dies natürlich berücksichtigt und von unseren Statikern geprüft.

 

Ausrichtung:

  • Für besonders hohe Erträge ist die Dachausrichtung, sowie Dachneigung entscheidend. Eine Südausrichtung der Dachfläche ist natürlich optimal aber eine Ost-West, Süd-West oder Süd-Ost Ausrichtung muss nicht unbedingt ungünstig sein. Beispielsweise bildet eine Ost-West-Ausrichtung der Anlage den Tagesverlauf wesentlich besser ab und die Mittagsspitze ist bei weitem nicht so hoch, wie bei einer reinen Süd-Ausrichtung.

 

Dachneigung:

  • In unserer Region (Erzgebirge) ist eine Dachneigung von ca. 30 – 35 Grad optimal, wobei Abweichungen von diesen Optimum keine gravierenden Auswirkungen besitzen, die Photovoltaik-Anlagen sind diesbezüglich sehr tolerant. Bei Flachdächern spart man sich den Dachdecker und meist auch die Befestigung, die Module werden dann einfach in optimaler Ausrichtung und Neigung aufgeständert.

 

Notstromfähigkeit:

  • Eine funktionierende Solaranlage mit Speicher bedeutet nicht, dass Sie bei einem allgemeinen Stromausfall automatisch auf Strom aus Ihrem Speicher zurückgreifen können, während Ihre Nachbarn sprichwörtlich im Dunkeln sitzen. Damit eine Photovoltaik-Anlage Notstromfähig wird, muss ein besonderer Wechselrichter verbaut sein, welcher selbst einen 50Hz Drehstrom aufbauen kann. Zudem muss dann die Hauselektrik galvanisch vom übrigen Netz getrennt werden.

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